Am dritten Tag des Fantasy Film Fests habe ich mir “Mirrors”, “Jack Brooks: Monster Slayer” und “How To Get Rid Of The Others” angesehen.
Mirrors
Ben Carson (Kiefer Sutherland), ein Ex-Cop der sein Leben nach einem tragischen Unfall nicht mehr in den Griff bekommt, besorgt sich einen Job als Nachtwächter in einem ausgebrannten Kaufhaus. Das Gebäude ist total zerstört, nur die Spiegel in dem Gemäuer sind blitzblank.
Bens Vorgänger, der auf tragische Art und Weise vor einem Spiegel ums Leben kam war total fasziniert von den Spiegeln. Auch Ben merkt bald, dass mit den Spiegeln etwas nicht stimmt und stellt Nachforschungen an. Doch das Böse in den Spiegeln ist ihm und seiner Familie längst auf den Fersen.
Bei “Mirrors” handelt es sich um den dritten größeren Film von Frankreichs Nachwuchstalent Alexandre Aja, der ja durch sein Regiedebüt “High Tension” und das Remake von “The Hills Have Eyes” auf sich aufmerksam gemacht hat.
Im Gegensatz zu seinen beiden ersten Filmen setzt Aja hier mehr auf Grusel und Suspense. Einige Mitwirkende müssen zwar auf die Aja-typische grausame Art und Weise ihr Leben lassen, aber ich vermute, dass diese Szenen dem Schnitt zum Opfer fallen wenn der Film regulär in die Kinos kommt.
Der Film ist äußerst spannend und auch Kiefer Sutherland hat mir in der Rolle des Ben sehr gut gefallen.
Meine Meinnung: absolut sehenswert
Jack Brooks: Monster Slayer
Jack war bis zu dem Tag an dem er mit ansehen musste wie ein Monster seine Familie umbringt ein ganz normaler Junge. Als Folge von diesem traumatischen Erlebnis hat der Mittzwanziger heute unter einem Aggressionskontrollsyndrom zu leiden.
Jack arbeitet als Klempner und seiner Freundin zu Liebe geht Jack in die Abendschule. Als Ihn sein Professor Crowley (Robert Englund) bittet in seinem Haus mal nach den Rohren zu gucken willigt Jack ein. Durch Jacks Reparaturversuch wird allerdings das Herz eines alten Dämons geweckt, das den Professor bald unter seine Kontrolle bringt und diesen zu einem Monster werden lässt.
Da lässt Jack den Bleistift liegen und benutzt seine Klempnerausrüstung um dem Dämon und seinen Zombiehorden mal zu zeigen wo der Hammer hängt.
Der Film ist sehr witzig und eine Hommage an die Horrorfilme der 80er. Deswegen wurde für die Monster auch auf CGI-Effekte verzichtet sondern mit Gummi und Schaumstoff gearbeitet.
Der Film ist ein Mordsspass und äusserst unterhaltsam. Der Film braucht ein wenig um los zu legen, dann aber auch gleich richtig.
Der Trash und die Hochglanzoptik passen nicht ganz zusammen, aber das tut der Unterhaltung keinen Abbruch.
Meine Meinung: für Genrefans absolut sehenswert
How To Get Rid Of The Others
Ein Sozialstaat muss sich rechnen. Aus diesem Grund verabschiedet das dänische Parlament ein Gesetz, das die Todesstrafe für Leute vorsieht, die den Staat mehr kosten als sie ihm einbringen.
So werden Arbeitslose, Alkoholiker und andere “Sozialschmarotzer” in Internierungslagern versammelt um sich dort einer Befragung zu unterziehen, welchen Wert sie für die Menschheit haben. Schaffen Sie es das Gremium zu überzeugen dürfen sie wieder gehen.
In einer Schule wurde so ein Lager eingerichtet und im Warteraum treffen verschiedene Charaktere aufeinander um auf das Verhör durch den knallharten Armeeangehörigen Christian und seinem parlamentarischen Supervisor Folke zu warten.
Ich mag skandinavische Komödien, da unsere nördlichen Nachbarn einen (meiner Meinung nach) noch schwärzen und politisch unkorrekteren Humor als die Engländer haben.
“In China essen sie Hunde”, “Babas Cars” oder “Adams Äpfel” strotzen nur so vor schwarzem Humor. Auch dieser Film ist von der Idee her alles andere als politisch korrekt. Es werden auch keine Klischees außen vor gelassen: Männer, die Urlaub in Thailand machen, Inzest, Alkoholismus und viele mehr.
Leider ist der Film nicht ganz so böse wie ich mir erhofft habe, regt aber allein schon durch seine Idee zum Nachdenken an.
Meine Meinung: kann man sich angucken




