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Fantasy Film Fest 2008 – Tag 4

Am vierten Tag des Fantasy Film Fests standen bei mir “Acolytes”, “Nothing To Lose” und “XII” auf dem Programm.

Acolytes

Die Jugendlichen Mark, James und dessen Freundin Chasley beobachten wie ein Mann im Wald etwas vergräbt. Neugierig graben sie das Loch wieder auf und finden die Leiche einer Backpackerin.
Sie beschließen nicht zur Polizei zu gehen sondern den Mörder selber zu finden. Dieser führt ein vordergründig normales Leben. Da insbesondere Mark und James seit Jahren von dem sadistischen Gary Parker drangsaliert und gepeinigt werden beschließen sie dem Killer einen Deal vorzuschlagen: er soll Gary Parker töten damit sie nicht zur Polizei gehen.
Doch der psychopathische Killer hat bereits einen eigenen Plan geschmiedet…

Acolytes erzählt seine düstere Geschichte in ruhigen Bildern mit einem grandiosen Soundtrack. Der Film ist spannend und nimmt auch die ein oder andere interessante Wendung. Die Leistung der Schauspieler ist sehr gut und überzeugend.

Meine Meinung: absolut sehenswert

Hier der Trailer:

Nothing To Lose

Johan hat eine sechsjährige Haftstrafe abgesessen die ihm auferlegt wurde weil er seinen Vater getötet hat. Nun soll er in eine psychiatrische Klinik überwiesen werden.
Nur seine Mutter, die seit Jahren die Aussage verweigert, kann kann ihn entlasten: dass er seinen Vater in Notwehr getötet und seiner Schwester kein Haar gekrümmt hat.
Also bricht Johan aus und als ihn die Polizei stellen will nimmt er die 13jährige Tessa als Geisel. Mit Ihr zusammen macht sich Johan nach Belgien auf um seine Mutter zu einer Aussage zu bewegen…

Der Film wurde als “Geheimtipp” des Fantasy Film Fests angepriesen. So weit würde ich nicht gehen, aber der Film hat mir gut gefallen.
Theo Maassen (Johan) und Lisa Smit (Tessa) spielen Ihren Rollen wirklich grandios und die Beziehung zwischen dem geistesgestörten Mörder und dem naiven Mädchen ist äußerst sehenswert. Der Film erzählt die Geschichte sehr spannend und gibt immer wieder nur kleine Häppchen von Johans wahrem Gesicht preis.

Meine Meinung: sehenswert

Hier der Trailer:

XII

Leonard Karlsson wurde vor Jahren von einer Geschworenenjury des Kindesmissbrauchs für schuldig erklärt und ins Gefängnis gesteckt. Von seinen Mithäftlingen verstümmelt bricht er aus um an den Menschen, denen er das zu verdanken hat zu rächen: der Jury.
Nach dem 10-kleine-Negerlein-Prinzip nimmt er sich einen nach dem anderen vor. Nur Nummer 12, die pflichtbewusste Claire Jones leistet dem Killer Widerstand.

Der Film ist ein klassischer Slasher mit einem guten Spannungsbogen. Der eiskalte Killer ist ein guter Kontrast zur Wüstenhitze Nevadas.
Der Film war im Programmheft mit 110 Minuten angegeben, lief aber nur knapp 85. Da im Trailer Szenen zu sehen sind die im Film nicht zu sehen waren vermute ich, dass der Teil wo Leonard im Gefängnis sitzt raus geschnitten wurde.

Meine Meinung: für Slasherfans sehenswert

Hier der Trailer:

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