Fantasy Film Fest 2008 in Stuttgart: heute gab es bei mir “Outlander” und “Let The Right One In” zu sehen.
Outlander
Im Jahre 709 stürzt irgendwo über dem heutigen Norwegen ein Raumschiff ab. Der einzige Überlebende des Absturzes, Kainan, wird nach kurzer Zeit von den dort lebenden Wikingern gefangen genommen. Diese wundern sich über den fremdlich aussehenden Mann und beschuldigen ihn für die Verwüstung benachbarter Dörfer verantwortlich zu sein. Als Kainan ihnen erzählt, dass das Werk eines Moorwens (einer Kreatur an Bord von Kainans Schiff) war, wollen diese ihm nicht glauben.
Erst als der Morween (eine Mischung aus einer Art Drache und einer Leuchtreklame) anfängt auch die eigenen Reihen der Wikinger zu dezimieren sind diese bereit ihm zu glauben. Also schließen sie sich Kainan an, um der Leuchtreklame das Licht auszuknipsen.
Outlander bietet wenig Überraschungen. Es ist von vorneherein klar wie der Film ausgeht und auch die Charaktere bieten nichts Neues. Man darf also nicht zu viel erwarten, aber der Film versteht es trotz seiner Länge gut zu unterhalten.
Meine Meinung: sehenswert
Let The Right One In
Oskar, ein zwölfjähriger Aussenseiter, wird in der Schule von drei Rowdys drangsaliert. Um mit der Situation klar zu kommen flüchtet er sich in Gewaltphantasien.
Als die zwölfjährige Eli mit dem älteren Håkan in seine Nachbarschaft zieht freunden sich die beiden Aussenseiter an. Was Oskar nicht weiß, ist dass Eli ein Vampir ist und Håkan sie mit frischem Blut versorgen soll. Als immer mehr Leute tot aufgefunden werden wird es eng für Eli.
Dass die Schweden ein Herz für Vampire haben wissen wir spätestens seit “Frostbite”. Aber im Gegensatz zu der Trashgranate handelt es sich bei “Let The Right One In” um einen anspruchsvollen Film, der die Geschichte zweier Aussenseiter erzählt. Ich würde den Film auch nicht unbedingt als Horrorfilm einstufen, vielmehr handelt es um ein Drama. Der Film ist optisch und von der Stimmung her sehr toll umgesetzt und kommt Weihnachten unter dem Titel “So finster die Nacht” in die deutschen Kinos.
Meine Meinung: äußerst sehenswert




