Am vorletzten Tag habe ich mir “Martyrs” angesehen. Eigentlich hatte ich auch eine Karte für “Shuttle”, aber da habe ich es nicht rechtzeitig geschafft im Kino zu sein.
Martyrs
Ein verlassenes Industriegelände irgendwo in Frankreich in den 80er Jahren. Die zehnjährige Julie rennt schreiend vor unbekannten Peinigern davon. Sie kommt in ein Krankenhaus und die Ärzte stellen Kindesmissbrauch, aber kein Sexualverbrechen fest. Sie kommt in ein Heim und freundet sich dort mit Anna an.
Der Schwenk in die heutige Zeit: eine wahre Bilderbuchfamilie sitzt am Frühstückstisch als es an der Tür klingelt. Als der Herr des Hauses die Tür öffnet steht Julie mit einer geladenen Schrotflinte vor ihm.
“Martyrs” ist sicherlich keine leichte Kost. Der Film tut weh und wirkt sehr verstörend. Der Film wurde bereits auf der Fanseite des FFF heftigst diskutiert und spaltet die Fangemeinde.
Der Film ist sehr intensiv, was an den sehr heftigen Gewaltszenen, der wirklich guten schauspielerischen Leistung und der Frage, wozu Menschen fähig sind liegt.
Aufgrund der Gewaltszenen wurde der Film sogar in Frankreich mit FSK18 versehen. Allerdings muss ich sagen, dass ich “Inside” was solche Szenen angeht heftiger fand.
Meine Meinung: heftiger Film der unter die Haut geht, aber sehr sehenswert




