Fantasy Film Fest Nights 2009 - Tag 2
Am zweiten und letzten Tag der Fantasy Film Fest Nights habe ich mir Franklyn, Dead Snow und Book of Blood angesehen.
Ich hätte mir auch noch gern My bloody Valentine in 3D angesehen, leider war der schon länger ausverkauft.
Franklyn
“Mein Name ist Jonathan Preest und heute Nacht werde ich einen Mann töten.” Wen der atheistische Jonathan umbringen will und was das alles mit einem Vater, der seinen verschwundenen Sohn sucht, einer Studentin die regelmäßig Suizidversuche begeht und einem jungen Mann mit gebrochenem Herzen, der seine Jugendliebe wieder gefunden hat zu tun hat wird erst ganz zum Schluss des Films aufgelöst.
Ich möchte hier nicht mehr zu der Geschichte erzählen, die muss man sich schon selber angucken.
Ich hatte keinerlei Erwartungen an Franklyn, aber der Film hat mich äußerst positiv überrascht. Neben Deadgirl der beste Film für mich auf dem Festival.
Regisseur Gerald McMorrow versteht es von Anfang eine Spannung aufzubauen, die sich im Laufe des Films durch die vier Handlungstränge, die erst mal keinerlei Verbindung aufweisen, noch steigert. Vor allen Dingen die Welt von Jonathan, die in einer phantastischen futuristisch-barocken Stadt namens Meanwhile City spielt visuell atemberaubend.
Wer auf schöne Bilder und eine komplexe, anspruchsvolle Story steht sollte sich diesen Film ansehen!
Meine Meinung: Geheimtipp, den man gesehen haben muss
Hier der Trailer
Dead Snow
Acht Medizinstudenten wollen das Osterwochenende in einer abgelegenen Hütte verbringen. Leider haben sich die angehenden Mediziner nicht über die historische Bedeutung der Gegend informiert.
Im zweiten Weltkrieg gab es dort nämlich einen Stützpunkt der Wehrmacht, die die einheimische Bevölkerung tyrannisierte. Dummerweise sind ein paar der Nazi-Schergen noch (mehr oder weniger, gut eher weniger) “lebendig”…
Dead Snow vermischt Horror und Splatter und packt noch eine gehörige Portion Komödie oben drauf. Der Film ist wirklich sehr lustig, auch wenn er beim Humor nicht ganz mit Dance of the Dead mithalten kann. Für einen lustigen, unterhaltsamen Abend reicht er aber allemal.
Tommy Wirkola hat meiner Meinung nach einen Extrapreis für die Idee mit den SS-Zombis verdient. Bei den Specialeffects wurde auf CGI verzichtet und statt dessen ganz altmodisch zu Latex gegriffen, was sich meiner Meinung nach positiv auf die Optik auswirkt.
Meine Meinung: lustiger Partyfilm für Freunde des gepflegten Splatter
Hier der Trailer
The Book of Blood
Mary Florescu ist eine erfolgreiche Autorin von Büchern über paranormale Phänomene und Dozentin an der Hochschule. Dort lernt sie den jungen Simon kennen, der ihre Kurse besucht. Anscheinend verfügt Simon über erstaunliche spirituelle Fähigkeiten, woraufhin Mary beschließt ihn für ihr nächstes Projekt anzuheuern.
Mary will die Vorkommnisse in einem Haus, in dem ein Mädchen grausam ermordet wurde und in dem es anscheinend spukt, analysieren. Das Haus ist ein Knotenpunkt auf den Strassen der Toten und diese wollen ihre Geschichte erzählen.
Der Film basiert auf der gleichnamigen Kurzgeschichte von Mastermind Clive Barker, der uns ja auch schon den Klassiker Hellraiser bescherte.
Book of Blood kann leider nicht mit Hellraiser mithalten. Der Film hat unglaubliche Längen, was vielleicht daran liegt, dass die Vorlage eben nur eine Kurzgeschichte ist. Die Story an sich ist eher mittelmäßig, die Spezialeffekts hingegen haben mir sehr gut gefallen.
Meine Meinung: mittelmäßiger Horrorthriller
Hier der Trailer
















