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“The Ides of March – Tage des Verrats” Review

Ich habe mir “The Ides of March – Tage des Verrats” angesehen. Ich bin allerdings der Meinung, “Tage der Langeweile” wäre ein zutreffender Titel.

Zur Story: Der junge, aufstrebende PR-Berater Stephen Myers (Ryan Gosling) arbeitet für den Präsidentschaftskandidaten der Demokraten Mike Morris (George Clooney), der sich gerade in den Vorwahlen befindet. Sein Widersacher ist Senator Pullman (Michael Mantell) und beide liefern sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen.
Bei der Entscheidung, wer nächster Präsidentschaftskandidat wird, benötigen beide die Stimmen aus dem Bundesstaat Ohio. Mitten im Wahlkampf erhält Myers das Angebot die Seiten zu wechseln und für Pullman zu arbeiten. Darüber hinaus lässt er sich auf ein Verhältnis mit der erst 20-jährigen Praktikantin Molly Stearns (Evan Rachel Wood) ein.

Irgendwie klingt die Thematik mit Präsident oder Präsidentschaftskandidat und Praktikantin bekannt. Auch Vorwahlen sind gerade ein Thema, selbst in unseren Medien; nur geht es da nicht um die Demokraten, sondern die Republikaner, die mit recht befremdlich anmutenden Kandidaten Obama aus dem weißen Haus verjagen wollen.

Handwerklich gesehen ist “The Ides Of March” ein wirklich sehr guter Film, die Schauspieler machen ihre Sache wirklich sehr gut. Besonders möchte ich hier Evan Rachel Wood hervorheben, die vom Können her mit Clooney, Ryan Gosling oder Oscarpreisträger Philip Seymour Hoffman sehr gut mithalten kann.

Der sehr große Knackpunkt an dem Film ist die Story: dass Politik eine Drecksau ohne Moral ist dürfte jedem klar sein, hier liefert der Film keine großen Überraschungen. Hinzu kommt, dass sich partout kein Spannungsbogen aufbaut und die Geschichte vorhersehbar ist und keinerlei Überraschungen oder gar interessante Wendungen bietet.
Das mag daran liegen, dass es sich bei dem Film eher um eine Tragödie (die Anspielung im Titel “Die Iden des März”) als um einen Thriller handelt. Aber auch eine Tragödie darf nicht über weite Teile vorhersehbar sein und keinerlei Überraschungen bieten.

Kurzum: der Film ist handwerklich und schauspielerisch sehr gut, leidet aber an der äußerst langweiligen und vorhersehbaren Geschichte.

Spannung ★☆☆☆☆☆☆☆☆☆
Gefühl ★★★☆☆☆☆☆☆☆
Humor ★☆☆☆☆☆☆☆☆☆
Gesamt ★☆☆☆☆☆☆☆☆☆

Hier noch der Trailer:

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